Bildung im Mittelpunkt: Saar-SPD stellt die Weichen für die Zukunft
Stark starten. Gerecht aufwachsen. Unter diesem Motto kommt die Saar-SPD am Freitag im Vereinshaus Fraulautern zu ihrem Kleinen Parteitag Bildung zusammen. Damit rückt die Partei eines der wichtigsten Zukunftsthemen unseres Landes bewusst in den Mittelpunkt ihrer politischen Arbeit.

Die Zukunft des Saarlandes beginnt bereits in der Kita und setzt sich in unseren Schulen fort. Wer den Strukturwandel erfolgreich gestalten will, muss deshalb früh investieren – in Bildung, in Chancen und in die Potenziale unserer Kinder.
Mit Prof. Dr. h.c. Jutta Allmendinger konnte die Saar-SPD eine der profiliertesten Bildungs- und Gesellschaftsforscherinnen Deutschlands gewinnen. Die Soziologin wird mit einem Impuls ihre wissenschaftliche Perspektive auf Chancengerechtigkeit und Bildungserfolg einbringen. Im Anschluss präsentierte die Landesvorsitzende Anke Rehlinger die bildungspolitischen Leitlinien der Saar-SPD für die kommenden Jahre.
Dabei steht ein klares Versprechen im Mittelpunkt: Jedes Kind soll unabhängig von Herkunft, Wohnort oder Geldbeutel der Eltern die gleichen Chancen erhalten.
Die Saar-SPD kann dabei auf eine starke Bilanz verweisen. Seit 2022 wurden rund 2.200 zusätzliche Kita-Plätze geschaffen. Mit dem größten kommunalen Schulbauprogramm der Landesgeschichte unterstützt das Land die Städte und Gemeinden mit mehr als 230 Millionen Euro bei Neubau und Sanierung von Schulen. G9 wurde wieder eingeführt, die Digitalisierung der Schulen vorangetrieben und hunderte zusätzliche Lehrerstellen geschaffen.
Ein besonderer Schwerpunkt bleibt die frühkindliche Bildung. Mit dem letzten Schritt zum 1. Januar 2027 schafft das Saarland die Kita-Gebühren vollständig ab. Das ist die größte Netto-Entlastung für Familien in der Geschichte des Landes. Gleichzeitig soll mit dem Programm „Startklar Deutsch“ eine verbindliche Sprachförderung bereits in den Kitas eingeführt werden. Jedes Kind soll beim Schuleintritt über ausreichende Deutschkenntnisse verfügen, damit Bildungserfolg nicht schon am ersten Schultag von sprachlichen Hürden abhängt.
A13 für Grundschullehrkräfte: Das zentrale Signal des Parteitags
Ein zentrales Signal des Bildungsparteitags richtet sich an die Lehrerinnen und Lehrer im Saarland. Die Saar-SPD will in der kommenden Legislaturperiode damit beginnen, die Besoldung der Grundschullehrkräfte schrittweise auf A13 anzuheben. Für die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten ist das nicht nur eine Frage der Attraktivität des Berufs, sondern vor allem eine Frage der Gerechtigkeit.
Grundschullehrkräfte leisten jeden Tag einen entscheidenden Beitrag für den Bildungserfolg unserer Kinder. Sie legen die Grundlage für Lesen, Schreiben, Rechnen und damit für den weiteren Lebensweg junger Menschen. Wer von Bildung als Zukunftsinvestition spricht, muss deshalb auch diejenigen stärken, die diese Zukunft jeden Tag gestalten.
Mit der Einführung von A13 setzt die Saar-SPD ein klares Zeichen der Wertschätzung für die Arbeit der Grundschullehrkräfte. Nach der vollständigen Abschaffung der Kita-Gebühren ist dies die nächste große bildungspolitische Zukunftsentscheidung, die die Partei für die kommende Legislaturperiode vorbereitet.
Ein weiterer Schwerpunkt bleibt die Digitalisierung. Das Saarland gehört inzwischen bundesweit zu den Vorreitern bei der digitalen Bildung. Für die Saar-SPD ist dabei klar: Digitale Bildung darf nicht zu neuer sozialer Ungleichheit führen. Gleichzeitig braucht es klare Regeln beim Umgang mit Smartphones und sozialen Medien, um Kinder und Jugendliche zu schützen und Medienkompetenz zu stärken.
Der Kleine Parteitag macht deutlich: Für die Saar-SPD ist Bildung kein Nebenthema, sondern Zukunftspolitik im besten Sinne. Gute Bildung schafft Aufstiegschancen, stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und sichert die wirtschaftliche Zukunft unseres Landes. Deshalb gilt für die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten auch weiterhin: Bildung im Mittelpunkt – stark starten, gerecht aufwachsen.